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Wappen der Bayerischen Akademie der Wissenschaften

Geschichts­quellen
des deutschen Mittelalters

Echardus magister

(Meister Eckhart)

GND 118528823 – Link zur DNB

Leben – Vita

Auch: Ekardus, Equardus (Namensformen aus Nennungen in Handschriften), bekannter als: Meister Eckhart. Geboren um 1260, nach frühem Eintritt in den Dominikanerorden um 1277 zum Artes-Studium nach Paris geschickt, 1293/94 als Sentenziar in Paris, danach Prior im Heimatkloster Erfurt (Thüringen). 1302/03 als Magister theologiae in Paris, 1303 Provinzial der neugegründeten Provinz Saxonia, 1310 zum Provinzial der Theutonia gewählt, doch nicht bestätigt, stattdessen erneut in Paris. 1313 in Straßburg (dazu kritisch Sturlese 2006), nach 1322 in Köln aufgrund von Predigten nachweisbar. 1325/26 Vorprüfung eines Inquisitionsverfahrens wegen Häresie durch den Visitator der TheutoniaNikolaus von Straßburg in Köln. 1326 Eröffnung des Verfahrens durch den Kölner Erzbischof. Es wurde auf Betreiben Eckharts an die Kurie in Avignon verwiesen, wo Eckhart vor 1328 April 30 starb. – Das umfangreiche theologische und philosophische Werk (Quaestiones, Bibelkommentare, Predigten, Lehr-Traktate) auf Lateinisch und Deutsch bleibt hier unberücksichtigt, vielmehr werden die mit dem Inquisitionsverfahren zusammenhängenden Lebenszeugnisse aufgeführt. Die allgemeine Literatur ist ausgewählt nach Themen der Quellenkunde, der Überlieferung und der Lebensumstände. Eine seit 1995 geführte aktuelle Bibliographie zum Gesamtwerk findet sich bei der Meister-Eckhart-Gesellschaft http://www.meister-eckhart-gesellschaft.de/bibliographie.htm, die seit 2007 das Meister-Eckhart-Jahrbuch herausgibt; N. Largier, Bibliographie zu Meister Eckhart (Dokimion, 9), Fribourg 1989, ist ebenfalls dort abrufbar. Die Lebenszeugnisse in Regesten zusammengestellt von L. Sturlese, Meister Eckhart: Die deutschen und lateinischen Werke herausgegeben im Auftrag der Deutschen Forschungsgemeinschaft. Die lateinischen Werke, 5: Acta Echardiana, Stuttgart 2006 153-193 .

Werke

Allgemeine Literatur – Comm. gen.

Erwähnungen

Letzte Änderung: 10.09.2019