Bayerische Akademie der Wissenschaften

Geschichts­quellen
des deutschen Mittelalters

Wibaldus abbas Stabulensis et Corbeiensis

(Wibald von Stablo)

GND 118632213 – Dt. Biographie DNB WikipediaNeu

Leben – Vita

Geb. 1089, Schüler in Lüttich (Liège/Luik, Belgien) unter dem Lehrer Rupert von Deutz, Mönch im Kloster Waulsort (O.S.B., Namur, dioec. Lüttich), anschließend Lehrer und Kustos im Kloster Stablo (Stavelot, O.S.B., Liège, dioec. Lüttich). 1131 wurde er zum Abt von Stablo gewählt, 1137 zum Abt von Montecassino (O.S.B., Lazio), 1146 außerdem zum Abt von Corvey (O.S.B., Nordrhein-Westfalen, dioec. Paderborn). Er gehörte zu den Beratern der römischen Könige Heinrich V., Lothar III., Konrad III. und Friedrich I. und starb 1158 auf einer Gesandtschaftsreise nach Konstantinopel. Nach H. C. Faussner hat Wibald eine immense Zahl von Königsurkunden des 8. bis 12. Jh. und zahlreiche weitere Dokumente gefälscht, diese Auffassung wird jedoch von der Fachwelt einhellig abgelehnt.

Werke

Erwähnungen in Werkartikeln

Letzte Änderung: 10.09.2019