BAdW

Geschichts­quellen
des deutschen Mittelalters

Epistolae

(Briefe)

Repertorium Fontium 5, 266

Autor Guibertus Gemblacensis
Entstehungszeit um 1150-1213
Berichtszeit um 1150-1213
Gattung Brief
Region Niederlothringen; Niederlande
Schlagwort Orden: Benediktiner
Sprache Lateinisch

Beschreibung

Insgesamt 74 Briefe von und an Wibert über die verschiedensten Gegenstände. Zu den Korrespondenzpartnern gehörten Philipp von Heinsberg, Erzbischof von Köln, die Äbte von Marmoutier Hervé und Joffroy, Hildegard von Bingen und die Nonnen von Rupertsberg, Raoul von Villers, Gottfried, Abt von St. Eucharius in Trier, der Engländer Joseph Iscanus und Siegfried II., Erzbischof von Mainz. Die umfangreichste Überlieferung der Briefe geht auf die Sammlung in Gembloux zurück, die in den Handschriften Bruxelles 5527-5534 und 5535-5537 erhalten ist; daneben gibt es leicht veränderte und z.T. textlich überlegene Parallelüberlieferungen. Die kritische Ausgabe von A. Derolez (1988/89) hat nur die Briefe der ersten Handschrift ediert; die hier überlieferten Briefe der Hildegard von Bingen sind kritisch in ihrer jüngsten Briefausgabe zu konsultieren. In eigenen Lemmata sind aufgeführt die verschiedenen Berichte über die Zerstörung des Klosters Gembloux im Jahr 1185, die unter dem Namen Guiberts laufen: De combustione monasterii Gemblacensis und De secunda destructione et combustione monasterii Gemblacensis. Sie sind der Form nach eigentlich keine Briefe.

Handschriften – Mss.

Literatur zu den Handschriften allgemein

Ausgaben – Edd.

Literatur zum Werk – Comm.

Literatur zum Autor – Comm. gen.

Letzte Änderung: 10.09.2019

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