Bayerische Akademie der Wissenschaften

Geschichts­quellen
des deutschen Mittelalters

Historia Langobardorum

(Geschichte der Langobarden)

Repertorium Fontium 8, 524

Autor Paulus Diaconus
Entstehungszeit um 790-799
Berichtszeit Weltchronik-744
Gattung Volksgeschichte
Region Italien bis 1200
Schlagwort Langobarden
Sprache Lateinisch

Beschreibung

Geschichte der Langobarden von ihren sagenhaften Ursprüngen bis zum Tod König Liutprands († 744). Das in sechs Büchern überlieferte Werk entstand gegen Lebensende des Verfassers und stützt sich neben der mündlichen Überlieferung unter anderem auf die verlorene Historia Langobardorum des Bischofs Secundus von Trient († 612), auf langobardische Rechtsquellen sowie die Origo gentis Langobardorum. Es herrscht Uneinigkeit darüber, ob Paulus Diaconus sein Werk absichtlich in für die Langobarden günstigen Zeiten enden ließ, weil er über die Eroberung des Langobardenreiches durch die Franken nicht schreiben wollte, oder ob es nur deshalb mit dem Tod König Liutprands endet, weil es unvollendet hinterlassen wurde. Das Werk war später stark verbreitet und ist heute noch in mehr als 100 Handschriften überliefert. Inc.: Septemtrionalis plaga quanto magis ab aestu solis remota est.

Handschriften – Mss.

Literatur zu den Handschriften allgemein

Ausgaben – Edd.

Übersetzungen – Transl.

Deutsch

Englisch

Französisch

Italienisch

Schwedisch

Literatur zum Werk – Comm.

Literatur zum Autor – Comm. gen.

Erwähnungen in Werkartikeln

Letzte Änderung: 19.11.2020