Martinus de Senging

(Martin von Senning)

(PND100953573 - Link auf DNB)

Leben - Vita

Aus Senning (Gemeinde Kirchstetten, Bez. St. Pölten-Land, Niederösterreich) oder Senning (Gemeinde Sierdorf, Bez. Korneuburg, Niederösterreich). Zunächst Weltpriester, dann 1427 als Mönch in das Kloster Melk (O.S.B., Niederösterreich, dioec. Passau) eingetreten, dort 1429 bis 1433 Prior, 1433 bis 1436 Prokurator des Konvents beim Basler Konzil. † 1483. Neben den unten aufgeführten Schriften hat er weitere Briefe, Predigten und Traktate zur Klosterreform verfaßt, die noch unediert sind. Vielleicht ist er auch Autor der Historia de morte et eventibus felicis recordacionis quondam illustrissimi Romanorum Ungrie et Bohemie regis domini Alberti ducis Austrie marchionisque Moravie.

Allgemeine Literatur - Comm. Gen.

J. F. Keiblinger, Geschichte des Benedictiner-Stiftes Melk, I, Wien 1851, 2. Aufl., pp. 540-541

H. Leporini, Simon von Niederaltaich und Martin von Senging. Zur Geschichte der österreichischen Miniaturmalerei, in: Festschrift der Nationalbibliothek in Wien, herausgegeben zur Feier des 200jährigen Bestehens des Gebäudes, Wien 1926, pp. 575-590

Lhotsky (1963) 343, 372

M. Bruck, Profeßbuch des Klosters Melk, 1. Teil: 1418-1452, Stift Melk. Geschichte und Gegenwart, 4, 1985, pp. 123-128

M. Niederkorn-Bruck, Die Melker Reform im Spiegel der Visitationen, in Mitt. Inst. österr. Geschforsch., Ergbd., 30, Wien – München 1994, 63-64

Werke

Erwähnungen

Empfohlene Zitierweise: Martinus de Senging, http://www.geschichtsquellen.de/repPers_100953573.html, 2018-11-08


Letzte Änderung der Daten am 06-09-2012 10:51
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