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Wappen der Bayerischen Akademie der Wissenschaften

Geschichts­quellen
des deutschen Mittelalters

Soliloquium pro pace Christianorum et pro Helveciis ut resipiscant, ad honorem regis Romanorum et principum, ad cautelam etiam civitatum Sacri Romani imperii, ne apostate fiant

(Selbstgespräch über den Frieden für die Christenheit und damit sich die Schweizer besinnen, zur Ehre des römischen Königs und der Fürsten und zur Sicherheit der Reichsstädte, damit sie nicht abtrünnig werden)

Repertorium Fontium 11, 478

AutorWimpfeling, Jacobus
Entstehungszeit1505
Berichtszeit1505
GattungTraktat; Streitschrift/Polemik
RegionOberrheinlande
SchlagwortSchweizer Eidgenossenschaft
SpracheLatein

Beschreibung

1505 verfasste Streitschrift in 34 Kapiteln gegen den Aufstand der Schweizer gegen den Kaiser, zugleich eine theoretische Abhandlung über den gerechten Krieg. Mehrfach wendet sich der Autor ausdrücklich gegen die 1500 veröffentlichte Chronik des Schwabenkrieges des Nikolaus Schradin. Anlass für die Abfassung war ein Raubüberfall von Schweizern auf einen Priester. Gewidmet ist das Werk Jakob von Liebenstein, Erzbischof von Mainz (1504-1508). Inc.: Reverendissimo in Christo patri et domino Jacobo divina dispositione archiepiscopo Moguntino (Widmung), Amator hominum benignissime Christe (Text). Im Anhang finden sich zwei Lobgedichte auf Wimpfeling: eines von Dietrich Gresemund d.J. in 6 Distichen, Inc.: Qualia Lucani perodora rosaria Paesti, sowie eines von Jakob Merstetter in 11 Distichen, Inc.: Quisquis adest patrie et cultor virtutis avite.

Handschriften – Mss.

Literatur zu den Handschriften allgemein

Ausgaben – Edd.

Comm. gen. zum Autor

Letzte Änderung: 10.09.2019