Petrus de Andlo

(Peter von Andlau)

(PND100957730 - Link auf DNB)

Leben - Vita

Früher fälschlich Hermannus genannt. Geboren um 1420 in Andlau (Bas-Rhin). Er war wohl ein illegitimer Sohn aus einem Adelsgeschlecht gleichen Namens. Nach dem Studium in Heidelberg und Pavia erwarb er 1444 den Titel eines Doctor decretorum. Ab 1449 war er bischöflicher Kaplan am Münster und Lehrer an der Münsterschule in Basel . Ab 1460 lehrte er kanonisches und römisches Recht an der Universität Basel , wo er 1471 Rektor wurde. Er war Kanoniker am Stift St. Martin in Colmar (Haut-Rhin, dioec. Basel) und ab 1466 Propst des Kollegiatstifts Lautenbach (Haut-Rhin, dioec. Basel). † 1480 März 5 in Basel .

Allgemeine Literatur - Comm. Gen.

Lorenz, II (1887) 384-386

J. Hürbin, Peter von Andlau, der Verfasser des ersten deutschen Reichsstaatsrechts: ein Beitrag zur Geschichte am Oberrhein im 15. Jahrhundert, Straßburg 1897

R. Newald, N. dt. Biogr., I, 1953, pp. 270

G. Scheffels, Peter von Andlau: Studien zur Reichs- und Kirchenreform im Spätmittelalter, Berlin (Diss.) 1955

M. Stolleis, Lex. MA, I, 1980, pp. 597-598

P. Conring, in Hwb. dt. Rechtsgesch., III (1984) 1634-1636

T. Struve, Verf. Lex., VII, 2. Aufl. 1989, pp. 420-425

J. H. Burns, Lordship, Kingship and Empire. The Idea of Monarchy 1400-1525, Oxford 1992, pp. 117-120

C. Soliva, in Historisches Lexikon der Schweiz, Version 23. 01, 1998 CD-ROM

P. Conring, in Hwb. dt. Rechtsgesch., I/2 (2005, 2. Aufl.) 225-227

Werke

Erwähnungen

Empfohlene Zitierweise: Petrus de Andlo, http://www.geschichtsquellen.de/repPers_100957730.html, 2018-11-05


Letzte Änderung der Daten am 06-09-2012 10:51
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