Haito

(Heito)

(PND103086854 - Link auf DNB)

Leben - Vita

auch Heito, Hatto, Hetto. Geb. 762 bzw. 763, als Fünfjähriger ins Kloster Reichenau (O.S.B., Baden-Württemberg, dioec. Konstanz) eingetreten, später dort Leiter der Schule. 802 bzw. 805 Bischof von Basel (Schweiz), 806 zugleich auch Abt der Reichenau . Beide Ämter legte er 823 nieder; † 836 März 17 als Mönch der Reichenau. Verloren ist ein Bericht Haitos (PND103086854) über seine Reise nach Konstantinopel 811 unter dem Titel Odoporicus. Am sog. St. Galler Klosterplan hat er vermutlich mitgewirkt. Früher wurden ihm auch die sog. Statuta Murbacensia, zugeschrieben, doch handelt es sich dabei um Beschlüsse der Synode in Aachen 816.

Allgemeine Literatur - Comm. Gen.

W. Wattenbach, Allg. dt. Biogr., XI, 1880, pp. 677

U. Sieber, N. dt. Biogr., VIII, 1969, pp. 59-60

A. Bruckner, Das alte Bistum Basel, in Helvetia Sacra, I/1,1, Bern 1972, p. 165

H. Houben, Verf. Lex., III, 2. Aufl. 1981, pp. 939-942

E. Gilomen-Schenkel, in Helvetia Sacra, III/1, 2, Bern 1986, p. 1070

H. Houben, Lex. MA, IV, 1989, pp. 2113

Wattenbach – Levison – Löwe, VI (1990) 746-747, 775-777

V. Hoffmann, Der St. Galler Klosterplan – einmal anders gesehen, in: Studien zum St. Galler Klosterplan, 2, cur. P. Ochsenbein – K. Schmuki, in Mitteilungen zur Vaterländischen Geschichte, 52, St. Gallen 2002, pp. 299-305 hier pp. 303-305

F. J. Felten, in Lex. Theol. Kirche, IV (1995, 3. Aufl.) 1209

Werke

Erwähnungen

Empfohlene Zitierweise: Haito, http://www.geschichtsquellen.de/repPers_103086854.html, 2018-11-05


Letzte Änderung der Daten am 06-09-2012 10:51
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