Richulfus archiepiscopus Moguntinus

(Richulf von Mainz)

(PND138114358 - Link auf DNB)

Leben - Vita

Richulf war ein Schüler Alkuins (PND118502026) und Hofkapellan Karls des Großen (PND118560034) . 787 wurde er zum Erzbischof von Mainz (Rheinland-Pfalz) geweiht, 798 wurde er zudem Abt des Klosters Hersfeld (O.S.B., Hessen, dioec. Mainz). Er ist der Gründer des Klosters St. Alban in Mainz , das 805 geweiht wurde. † 813 August 9. Mehrere Werke wurden Richulf fälschlich zugeschrieben, nämlich der erste Teil der Annales regni Francorum bis 795 von F. Kurze, Die karolingischen Annalen des achten Jahrhunderts, Neues Archiv der Gesellschaft für ältere deutsche Geschichtskunde, 25, 1900, pp. 309-310 , das Carmen de Carolo Magno von K. Schoppe, Das Paderborner Epos vom Jahre 799, Die Warte, 19, 1958, pp. 137-138 sowie ein Brief an Karl den Großen (PND118560034) , ed. E. Dümmler, MGH Epist., 5, 1899, pp. 273 nr. 14, von F. Jostes, Saxonica, Zeitschrift für deutsches Altertum, 40, 1896, pp. 187-188 .

Allgemeine Literatur - Comm. Gen.

J. F. Böhmer – C. Will, Regesten zur Geschichte der Mainzer Erzbischöfe, 1, Innsbruck 1877, pp. 45-51

Th. Schieffer, Erzbischof Richulf (787-813), Jahrbuch für das Bistum Mainz, 5, 1950, pp. 329-342

J. Fleckenstein, Die Hofkapelle der deutschen Könige, 1, in M.G.H., Schriften, 16/1 (1959), pp. 59-60

F. Staab, in Handbuch der Mainzer Kirchengeschichte, cur. F. Jürgensmeier, 1, Würzburg 2000, pp. 146-150

W. Hartmann, G. Schmitz, G. Schmitz, Die allmähliche Verfertigung der Gedanken beim Fälschen. Unausgegorenes und Widersprüchliches bei Benedictus Levita, in Fortschritt durch Fälschungen? Ursprung, Gestalt und Wirkungen der pseudoisidorischen Fälschungen, MGH Studien und Texte, 31, Hannover 2002, pp. , pp. 29-60 hier 46-47 zu Richulfs angeblichen kanonistischen Interessen

Werke

Erwähnungen

Empfohlene Zitierweise: Richulfus archiepiscopus Moguntinus, http://www.geschichtsquellen.de/repPers_138114358.html, 2018-11-06


Letzte Änderung der Daten am 06-09-2012 10:51
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