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Geschichts­quellen
des deutschen Mittelalters

Othlo monachus S. Emmerami Ratisponensis

(Otloh von St. Emmeram)

GND 118590677 – Dt. Biographie DNB Wikipedia

Leben – Vita

Geb. um 1010, Schüler im Kloster Tegernsee (O.S.B., Bayern, dioec. Freising), ab 1024 in Hersfeld (O.S.B., Hessen, dioec. Mainz). Aufgrund seiner Schreibbegabung holte ihn Bischof Meginhard von Würzburg in seine Dienste. In Freising (Bayern), wo er nach Abschluss seiner Ausbildung eine Laufbahn als Geistlicher begonnen hatte, geriet er in Konflikt mit Werinhar, Propst des Freisinger Domkapitels, und floh nach Regensburg (Bayern). Dort fand er Aufnahme im Kloster St. Emmeram (O.S.B., Bayern, dioec. Regensburg), wo er 1032 die Mönchsgelübde ablegte. Bald stieg er zum Leiter der Klosterschule auf und wurde Dekan. Als solcher geriet er in Konflikt mit Abt Reginward von St. Emmeram (1048-1060) und Bischof Otto von Regensburg (1061-1089). Er ging daraufhin nach Fulda (O.S.B., Hessen, dioec. Mainz), wo er vier Jahre mit Schreiben und Kopieren verbrachte, eine Tätigkeit, die er auch nach seiner Rückkehr nach St. Emmeram 1067 weiterführte. † nach 1070 an einem 23. November. Neben den hier aufgeführten Texten hat er noch mehrere theologische Werke und Predigten verfasst. Eine Auflistung seiner Schriften gibt Othlo selbst am Ende seines Lebens im "Liber de temptatione cuiusdam monachi".

Werke

Allgemeine Literatur – Comm. gen.

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Erwähnungen in Werkartikeln

Letzte Änderung: 20.05.2022

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