BAdW

Geschichts­quellen
des deutschen Mittelalters

Constitutiones imperiales

(Konstitutionen von Melfi)

Repertorium Fontium 4, 558

Autor Fridericus II Imperator
Entstehungszeit 1231
Berichtszeit 1231
Gattung Rechtstexte (weltlich)
Region Italien ab 1200
Schlagwort Staufer; Inkunabeldruck
Sprache Lateinisch

Beschreibung

Zeitgenössische Bezeichnung, damals auch Constitutiones augustales, laut Capasso Liber Augustalis, vom Gesetzgeber selbst als "Opus", "Constitutiones", "Sanctiones" bezeichnet, in den Handschriften auch einfach Constitutio. Die Neapolitaner Inkunabel trägt den Titel Constitutiones Regni Siciliae. Gesetzeswerk für das Königreich Sizilien, erlassen 1231 in Melfi (Basilicata). Das Werk ist in drei Büchern überliefert, das ursprüngliche Gesetzes-Corpus wurden nach der Promulgation durch Novellen ergänzt. Die Überlieferung ist entsprechend zu klassifizieren in 1) Handschriften, die nur die Constitutiones enthalten, 2) Handschriften der Constitutiones mit Novellen, 3) Handschriften, die ausschließlich Novellen enthalten. Das Gesetzeswerk erfuhr kurz nach dem Erlass eine Übersetzung ins Griechische. Ebenfalls kurz nach der Promulgation setzte die Glossierung des Werks zu praktischen Zwecken ein: das erste Glossenwerk als Apparatus vetus in der Handschrift Città del Vaticano, Biblioteca Apostolica Vaticana, Vat. lat. 6770, um 1280 dann die Glossa ordinaria in Constitutiones regni Siciliae des Großhofrichters Marinus da Caramanico und nach 1300 die Lectura des Andreas de Isernia. Die Kodifikation blieb bis 1809 in Neapel und bis 1819 in Sizilien in Kraft. Inc.: Post mundi machinam providentia divina firmatam.

Handschriften – Mss.

Literatur zu den Handschriften allgemein

Alte Übersetzungen – Vet. Transl.

Griechisch

Italienisch

Ausgaben – Edd.

Übersetzungen – Transl.

Deutsch

Englisch

Italienisch

Literatur zum Werk – Comm.

Literatur zum Autor – Comm. gen.

Erwähnungen in Autorartikeln

Erwähnungen in Werkartikeln

Letzte Änderung: 26.07.2021

Korrekturen / Ergänzungen melden