Nicolaus de Cusa

(Nikolaus von Kues)

(PND118588095 - Link auf DNB)

Leben - Vita

Auch entsprechend dem Sprachgebrauch der Zeit: Cusanus. In seinem umfassenden Wirken trat er als Philosoph, Theologe, Naturforscher, Kirchenrechtler und Kirchenreformer hervor. Geboren 1401 in Kues bei Bernkastel/Mosel (Dioec. Trier) als Sohn des begüterten Schiffskaufmannes Johann Chryfftz (Krebs), studierte er zunächst 1416 Artes in Heidelberg , seit 1417, spätestens 1420 in Padua (Padova, Veneto) Kirchenrecht und wurde dort 1423 Decretorum doctor. In Padua schloß er u. a. Bekanntschaft mit Giuliano Cesarini (PND118519956) . Von 1425 an war er Sekretär und Rat des Erzbischofs von Trier , als Vertreter des Trierer Elekten Ulrich von Manderscheid (PND13830551X) auf dem Konzil von Basel , wo er 1432 Febr. 29 inkorporiert wurde. Auf dem Konzil vertrat er ursprünglich gemäßigt konziliaristische Positionen, trat jedoch seit dem Vorgehen des Konzils gegen Papst Eugen IV. (PND118531328) auf die Seite des Papstes; auf dem Mainzer Reichstag von 1441 nahm er als Vertreter des Papstes (orator papae) teil. Seit 1446 cardinalis in pectore, 1450 schließlich zum cardinalis tituli S. Petri ad Vincula kreiert und kurz darauf Bischof von Brixen (Bressanone/Brixen, Trentino-Alto Adige), wo er in Konflikt mit Herzog Sigismund von Tirol (PND118614215) geriet. 1451/52 hielt sich Cusanus als päpstlicher Legat in Deutschland auf setzte sich nachdrücklich für die Reform des kirchlichen Lebens ein, v. Acta Cusana, I, 3a-b. 1458 wurde er von Papst Pius II. (PND118594702) nach Rom berufen, um als dessen Generalvikar zu fungieren. Er starb in Todi (Umbria) 1464 Aug. 11, beigesetzt wurde er in seiner römischen Titelkirche. Eine kurze autobiographische Notiz, die beim Abschied vom kranken Vater 1449 Okt. 21 niedergeschrieben wurde, ist ediert in Meuthen – Hallauer, in Acta Cusana, I,2 (1983) nr. 849, pp. 602 sq. – Von der Fülle seiner Werke werden hier nur die Schriften zur Zeitgeschichte, zur Kirchen- und Religionspolitik berücksichtigt; zu den nicht aufgenommenen Comm. gen. Gandillac, coll. 264-265 und Comm. gen. Senger, coll. 1099-1112. Eine kritische, auf 20 Bände angelegte Ausgabe seiner Werke wurde durch die Heidelberger Akademie der Wissenschaften erarbeitet: Nicolai de Cusa opera omnia. Iussu et auctoritate Academiae Litterarum Heidelbergensis ad codicum fidem edita (erscheint seit 1932 in Leipzig, seit 1950 in Hamburg), daraus auch eine lateinisch-deutsche Studienausgabe (seit 1936 Leipzig, 1950 Hamburg): Schriften des Nikolaus von Kues in deutscher Übersetzung. Der hier einschlägige, für die Werke der Basler Zeit und der Auseinandersetzung mit den Hussiten vorgesehene Band XV der Opera omnia ist erst zum Teil erschienen. Die Lebenszeugnisse mit Einschluß der Legationsreise nach Deutschland 1451/52 sind gesammelt in: Acta Cusana – Quellen zur Lebensgeschichte des Nikolaus von Kues, im Auftrag der Heidelberger Akademie der Wissenschaften hrsg. von E. Meuthen – H. Hallauer, Hamburg 1976-1996, Literatur und Register 2000 dazu auch E. Meuthen, Die Acta Cusana. Gegenstand, Gestaltung und Ertrag einer Edition, «Sitzungsber. Heidelberg» 1994, 5 = Cusanus-Studien, 10 . Die ‘Acta’ enthalten oft auch die neueste Edition kleinerer Werke zur Kirchenpolitik. Kritische Verzeichnisse von Cusanus-Handschriften sind über die Bände der «Mitteilungen und Forschungsbeiträge der Cusanus-Gesellschaft» verteilt, siehe Band 17 (1986). Das Institut für Cusanus-Forschung der Universität Trier bereitet die Werke auf der Basis der Heidelberger Ausgabe in einem eigenen Cusanus-Portal http://www.cusanus-portal.de digital auf: http://www.cusanus-oper.de/, dort auch eine „Cusanus-Bibliographie“ auf http://urts173.uni-trier.de/~leicht/bib/. Die Vorgeschichte der Heidelberger Ausgabe beschreibt M. Watanabe, The Origins of Modern Cusanus Research in Germany and the Establishment of the Heidelberg ‘Opera Omnia’ (zuerst Leiden 1991) erneut in M. Watanabe, Concord and Reform, Aldershot 2001, pp. 35-58 . Einen kritischen Überblick über 15 Jahre Forschung gibt H. G. Senger, Cusanus-Literatur der Jahre 1986-2001, Recherches de théologie et philosophie médiévales, 69, 2002, pp. 225-242, 371-394 . – Für die Literaturauswahl Comm. gen. wurden Arbeiten zur Biographie und Kirchengeschichte berücksichtigt, Forschungen zu Fragen der Philosophie, Theologie und Naturkunde weitgehend beiseite gelassen. Sammelbände werden eigens herausgehoben, die für die Themen dieses Repertoriums einschlägigen Tagungsbände der Cusanus-Gesellschaft zitiert («Mitteilungen und Forschungsbeiträge der Cusanus-Gesellschaft»).

Allgemeine Literatur - Comm. Gen.

Nicolò da Cusa. Relazioni tenute al convegno interuniversitario di Bressanone nel 1960, in Pubblicazioni della Facoltà di magistero dell'Università di Padova, 4, Firenze 1962

Das Cusanus-Jubiläum in Bernkastel-Kues vom 8. bis 12. August 1964. Die wissenschaftlichen Referate, cur. R. Haubst, «Mitt. Cusanus-Gesellschaft» 4 (1964) von hier an Sammelbände

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Cusanus-Gedächtnisschrift, cur. N. Grass, in Forschungen zur Rechts- und Kulturgeschichte, 3, Innsbruck-München 1970

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Nicolas of Cusa on Christ and the Church. Essays in Memory of Chandler McCuskey Brooks for the American Cusanus Society, cur. G. Christianson – Th. M. Izbicki, Leiden – New York – Köln 1996,

Nikolaus von Kues als Kanonist und Rechtshistoriker, cur. K. Kremer, «Mitteilungen und Forschungsbeiträge der Cusanus-Gesellschaft» 24 (1998)

Sein und Sollen: die Ethik des Nikolaus von Kues. Akten des Symposions in Trier vom 15. bis 17. Oktober 1998, cur. K. Kremer – K. Reinhardt, «Mitteilungen und Forschungsbeiträge der Cusanus-Gesellschaft» 26 (2000)

Horizonte. Nikolaus von Kues in seiner Welt, cur. M.-A. Aris, Trier 2001

Nicholas of Cusa and His Age: Intellect and Spirituality. Essays Dedicated to the Memory of F. Edward Cranz, Thomas P. McTighe and Charles Trinkaus, cur. Th. M. Izbicki – Chr. M. Bellitto, in Studies in the History of Christian Thought, 105, Leiden – Boston – Köln 2002

Nicholas of Cusa. A Medieval Thinker for the Modern Age, cur. K. Yamaki, Richmond 2002

Nicolaus Cusanus zwischen Deutschland und Italien. Beiträge eines deutsch-italienischen Symposiums in der Villa Vigoni, cur. M. Thurner, in Veröffentlichungen des Grabmann-Institutes zur Erforschung der Mittelalterlichen Theologie und Philosophie N.F., 48, Berlin 2002, mit Bibliographie zum Thema und Verzeichnis weiterer Sammelbände des Jubiläumsjahres 2001 pp. 25-72

Nikolaus von Kues 1401 2001. Akten des Symposiums in Bernkastel-Kues vom 23. bis 26. Mai 2001, cur. K. Kremer – K. Reinhardt, «Mitteilungen und Forschungsbeiträge der Cusanus-Gesellschaft» 28 (2003)

Cusanus. The Legacy of Learned Ignorance, cur. P. J. Casarella, Washington D.D. 2006

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M. Birk, Zu Nikolaus von Kues Auftreten auf dem Basler Konzil, Theologische Quartalschrift, 73, 1891, pp. 355-370

M. Birk, Nikolaus von Cusa auf dem Konzil von Basel, Historisches Jahrbuch im Auftrag der Görres-Gesellschaft, 13, 1892, pp. 770-782

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J. Koch, Nikolaus von Kues als Mensch nach dem Briefwechsel und persönlichen Aufzeichnungen, in Humanismus, Mystik und Kunst in der Welt des Mittelalters, cur. J. Koch, in Studien und Texte zur Geistesgeschichte des Mittelalters, 3, Leiden – Köln 1953, pp. 56-75, 70-75 eigenhändige Aufzeichnung über die Anschläge der Anhänger des Herzogs Sigismund von Tirol (PND118614215) auf sein Leben

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J. Koch, Über eine aus der nächsten Umgebung des Nikolaus von Kues stammende Handschrift der Trierer Stadtbibliothek (1927-1426), in: Aus Mittelalter und Neuzeit. Gerhard Kallen zum 70. Geburtstag, cur. J. Engel – H. M. Klinkenberg, Bonn 1957, pp. 117-135 erneut in J. Koch, Kleine Schriften, I, Rom 1973, pp. 575-598

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M. Watanabe, The Political Ideas of Nicholas of Cusa with special Reference to his De concordantia catholica, Genf 1963

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Werke

Erwähnungen

Empfohlene Zitierweise: Nicolaus de Cusa, http://www.geschichtsquellen.de/repPers_118588095.html, 2017-10-02


Letzte Änderung der Daten am 06-09-2012 10:51
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