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Geschichts­quellen
des deutschen Mittelalters

Synode in Quierzy 849

Repertorium Fontium –, –

Autor
Entstehungszeit 849
Berichtszeit 849
Gattung Synodalakten
Region Frankenreich
Schlagwort Theologie; Dogmatik; Häresie; Prädestinationslehre
Sprache Lateinisch

Beschreibung

Gottschalk von Orbais, der wegen seiner Prädestinationslehre schon auf der Synode in Mainz 848 verurteilt worden war, wurde auf einer westfränkischen Reichssynode in Quierzy (Picardie, dép. Aisne) im Frühjahr 849 nochmals zu lebenslanger Klosterhaft verurteilt und seines Priesteramts enthoben. Erhalten ist lediglich die knappe Urteilssentenz der Synode (Ecclesiastica sententia in pertinacissimum Gotescalcum propter incorrigibilem obstinationem illius), über die Vorgänge berichten aber auch Erzbischof Hinkmar von Reims in seinem Werk De praedestinatione Dei et libero arbitrio und in einem späteren Brief an Papst Nikolaus I. sowie Florus von Lyon. Ob auf der Synode auch die Eheangelegenheit eines gewissen Fulkrich behandelt wurde, wie zwei als Regesten in der Historia ecclesiae Remensis des Flodoard überlieferte Einladungsschreiben zur Synode angeben, ist ungewiss. Inc.: Frater Gotescalc sacrosantum sacerdotalis misterii officium.

Handschriften – Mss.

Literatur zu den Handschriften allgemein

Ausgaben – Edd.

Übersetzungen – Transl.

Deutsch

Englisch

Literatur zum Werk – Comm.

Erwähnungen in Autorartikeln

Erwähnungen in Werkartikeln

Zitiervorschlag:
https://www.geschichtsquellen.de/werk/1424 (Bearbeitungsstand: 08.09.2022)

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