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Wappen der Bayerischen Akademie der Wissenschaften

Geschichts­quellen
des deutschen Mittelalters

Otto episcopus Frisingensis

(Otto von Freising)

GND 118590782 – Link zur DNB

Leben – Vita

Geboren frühestens 1111, vielleicht erst 1114/16. Sein Vater war Markgraf Leopold III. von Österreich, seine Mutter Agnes, Tochter Kaiser Heinrichs IV. 1126 wurde er Propst des von seinem Vater 1114 gegründeten Kanonikerstifts Klosterneuburg (später O.Can.S.Aug., Niederösterreich, dioec. Passau). Vermutlich zwischen 1127/28 und 1132/33 studierte er in Paris, möglicherweise auch in Chartres (Eure-et-Loir). 1132/33 trat er in das Zisterzienserkloster Morimond (O.Cist., Haute-Marne, dioec. Langres) ein und wurde dort 1138 zum Abt gewählt. Noch im gleichen Jahr wurde er Bischof von Freising (Bayern). Er verteidigte Rechte und Güter seiner Kirche gegen Übergriffe besonders der wittelsbachischen Vögte und reformierte Domschule und Domkapitel. Im Auftrag König Konrads III., seines Halbbruders, war er Gesandter an der Kurie und 1147-1149 Teilnehmer am Zweiten Kreuzzug. Im Auftrag seines Neffen Kaiser Friedrich I. vermittelte er im Streit zwischen den Herzögen von Bayern und Österreich und später zwischen Friedrich I. und Papst Hadrian IV. † 1158 September 22 in Morimond. Er gilt als einer der bedeutendsten Geschichtsphilosophen des Mittelalters.

Werke

Allgemeine Literatur – Comm. gen.

Erwähnungen

Letzte Änderung: 10.09.2019