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Wappen der Bayerischen Akademie der Wissenschaften

Geschichts­quellen
des deutschen Mittelalters

Occam, Guillelmus

(Wilhelm Ockham)

GND 118633015 – Link zur DNB

Leben – Vita

Geboren 1280/90 oder 1300 vielleicht in der Stadt Ockham (Surrey), nach der er benannt ist. Er trat in den Franziskanerorden ein und studierte 1310-1317 in Oxford Theologie. Im Jahr 1324 zitierte ihn Papst Johannes XXII. nach Avignon (Vaucluse), damit er sich dort gegen die Anklage der Haeresie verteidige, die Johannes Lutterell, vormals Kanzler der Universität Oxford, gegen ihn erhoben hatte. Wilhelms Unterstützung für den Ordensgeneral Michael von Cesena verschlechterte seine Lage, so dass er 1328 aus Avignon floh und sich nach Pisa (Toscana) zu Kaiser Ludwig dem Bayern begab, dem er 1329 nach München (Bayern) folgte. 1331 wurde er aus dem Franziskanerorden ausgeschlossen. Er führte die theologische und politische Auseinandersetzung, die er mit Papst Johannes XXII. (1316-1334) begonnen hatte, auch mit Benedikt XII. (1334-1342) und Clemens VI. (1342-1352) fort. † 1347 (oder 1349 oder 1350) April 9. Seine theologischen und philosophischen Werke sind hier nicht aufgeführt, siehe dazu Guillelmi de Ockham opera philosophica et theologica, Reihe Opera theologica, hg. von The Franciscan Institute of St. Bonaventure University, St. Bonaventure (N.Y.) 1967-1986 sowie Guillelmi de Ockham opera philosophica et theologica, Reihe Opera philosophica, hg. von The Franciscan Institute of St. Bonaventure University, St. Bonaventure (N.Y.) 1974-1988. Die Literatur ist insgesamt sehr umfangreich, in der Rubrik Comm. gen. ist deshalb nur eine Auswahl der wichtigeren Titel aufgeführt, besonders zur politischen Theorie Ockhams.

Werke

Allgemeine Literatur – Comm. gen.

Erwähnungen

Letzte Änderung: 10.09.2019